3.   Veranstaltungen


 


Dezember 2010  Dresden, Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft

Oktober 2010      Bad Boll, Familiäre Leitbilder

Oktober 2010      Berlin, Verlässlichkeit für Pflegekinder

Oktober 2010      Regensburg Symposium Europäisches Familienrecht

November 2009  SKF: Mediation –  interdisziplinäres Ausbildungsseminar

September 2009: 18. Deutscher Familiengerichtstag

Oktober 2008      9. Symposium für Europäisches Familienrecht

Juni  2008            Familienrechtliches Forum Göttingen 2008

April 2008:            Symposium Interventionen zum Kindeswohl

September 2007: 17. Deutscher Familiengerichtstag

Juni 2007:             12. Deutscher Präventionstag

Mai 2007:               bke-Fachtagung, Ergebnisse sind verfügbar:

 


 

01. bis 03.12.2010 Dresden

Vorankündigung:

Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft

Vom 1. bis 3. Dezember 2010 wird das 1. Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft in Dresden stattfinden. Das Bundesforum bietet für alle, die beruflich mit dem Thema Vormundschaft befasst sind, einen zentralen Ort der Information und Diskussion an.

Ein wichtiges Thema der diesjährigen Veranstaltung wird die Diskussion über den Reformbedarf des Vormundschaftsrechts sein: Das Bundesministerium der Justiz hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die persönliche Verantwortung und den Kontakt des Vormunds zu dem ihm anvertrauten Kind oder Jugendlichen in den Vordergrund stellt. Dieses Gesetz kann jedoch nur ein erster Schritt auf dem Weg zur Reform eines Vormundschaftsrechts sein, dessen Grundzüge aus dem 19. Jahrhundert stammen und das so modernen Anforderungen nicht mehr gerecht wird.

 

Weitere Informationen unter www.dijuf.de.


 

29. - 31. Oktober 2010 Bad Boll

Familiäre Leitbilder in Gesellschaft, Justiz und Politik

Familie hat in jeder Hinsicht an Selbstverständlichkeit verloren. Unterschiedlichste Formen des Zusammenlebens treten nahezu gleichwertig neben überkommene Strukturen von Abstammung, geschütztem Lebensraum oder Versorgung. Die grundsätzliche menschlichen Bedürfnisse verändern sich aber nicht im selben Maße. Wie sieht heute ein Beziehungsrahmen aus, der familiäres Zusammenleben im Nahraum regelt, das Aufwachsen sichert und Orientierung bietet?

Die Vervielfältigung der Lebensformen hat zu einer Vervielfältigung der Leitbilder für Familie gesorgt in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen. Diese Konstrukte müssen kritisch beleuchtet werden in ihrer Auswirkung auf Politik, Justiz und Gesellschaft. Sie bilden bereits den Hintergrund für die Veränderungen im Familien-, Steuer- und Sozialrecht. Sie sind strukturbildend für Bildung, Erziehung und Betreuung.

Und schließlich ist zu fragen, welche richtungweisenden Korrekturen notwendig sind, um zeitgemäße Antworten zu finden auf die Herausforderung des Zusammenlebens in gerechten Beziehungen.

Das vollständige Programm finden Sie hier

 Weitere Informationen unter www.ev-akademie-boll.de


 

18. Oktober 2010 Berlin

Verlässlichkeit und Verbindlichkeit für Pflegekinder und ihre Familien

Fachtagung des Bundesverbandes der Pflege- und Adoptivfamilien e.V (PFAD)

Qualität in der Pflegekinderhilfe ist ein vielgestaltiges Thema. Wie aber ist das Ziel von rechtlich bgesicherten, professionell begleiteten und qualifizierten Pflegefamilien in einer Gesellschaft mit pluralen Familienkonstruktionen zu erreichen? Es geht zunächst um eine sinnvolle Verknüpfung von Rechtskonstruktionen und Strukturen der Arbeitsorganisation in den Jugendämtern. Ebenso wichtig ist der Abgleich von Forschungsergebnissen mit der Praxis der Jugendhilfe und die Umsetzung neuer, wissenschaftlich fundierter Empfehlungen im familiären Erziehungsalltag.

Das vollständige Programm finden Sie hier, den Anmeldebogen finden sie hier hier,

Weitere Informationen unter  www.pfad-bv.de


 

07.-09. Oktober 2010 Regensburg

10. Symposium für Europäisches Familienrecht

Die Juristische Fakultät der Universität Regensburg veranstaltet in Verbindung mit der Bundesnotarkammer vom 07. bis 09. Oktober 2010 in Regensburg zum zehnten Mal das Symposium für Europäisches Familienrecht. Thema ist diesmal: "Vorsorgevollmacht und Erwachsenenschutz in Europa".

Das vollständige Programm finden Sie hier, den Anmeldebogen finden sie hier hier, Das Formular zur Zimmerreservierung finden Sie hier


 

16.- bis 18. November 2009

Mediation ­ Interdisziplinäres Ausbildungsseminar in Mainz

für TeilnehmerInnen am Mentorenverfahren der BAFM und Interessierte

Der Sozialdienst katholischer Frauen und die Katholische Fachhochschule Mainz bieten gemeinsam ein interdisziplinäres Mediationsseminar an.

Fester Bestandteil der im Mentorenverfahren noch zu erbringenden Fortbildungsleistungen ist ein interdisziplinäres Seminar, in dem das Lernen der Berufsgruppen mit- und voneinander im Vordergrund steht.
Entsprechend richtet sich dieser Aufbaukurs an TeilnehmerInnen mit juristischen sowie an solche mit sozialarbeiterischen, pädagogischen oder psychologischen Ausbildungen und Vorerfahrungen. Die Seminarinhalte vertiefen Themen bei denen die Teilnehmenden vom interdisziplinären Austausch besonders profitieren. Auf Wunsch können Beratungsfälle der TeilnehmerInnen supervidiert werden.

 

Weitere Informationen und online-Anmeldung unter www.kfh-mainz.de/ifw/B09_K08.htm

 

 


16.- bis 19. September 2009

18. Deutscher Familiengerichtstag

 

Vom 16. bis 19. September 2009 wird der 18. Deutsche Familiengerichtstag  stattfinden, wie immer in Brühl. Auch die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Eindruck der Reformen des Familienrechts, die in allen Bereichen zur Diskussion herausfordern.

Die Tagung wird in diesem Jahr mit einem Vortrag der Richterin des Bundesverfassungsgerichts Dr. Hohmann-Dennhardt zum Thema "Der Wandel des Eheverständnisses durch das UÄndG" eröffnet. Die Plenarvorträge an den nachfolgenden Tagen befassen sich mit den Themen „Schnittstellen zwischen Sozialrecht und Unterhalt“ (Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht Prof. Dr. Udsching) und “Der staatliche Eingriff in das Elternrecht“ (Prof. Dr. Coester). Zum Abschluss wird PD Dipl. Psych. Dr. Becker-Stoll über „Kindeswohl und Fremdbetreuung“ referieren, woran sich eine Plenardiskussion anschließt.

Auf die 24 Arbeitskreise wartet auch in diesem Jahr ein weit gefächertes Spektrum aktueller familienrechtlicher Probleme. Ein zentrales – und im Hinblick auf die jüngsten Entwicklungen in der Rechtsprechung besonders aktuelles – Thema ist erneut das Unterhaltsrecht. Die Auswirkungen der am 01. Januar 2008 in Kraft getretenen Reform für die Rechtsentwicklung werden ebenso Gegenstand der Beratungen sein, wie die sich aus den Wechselbeziehungen zum Sozialrecht ergebenden Probleme. Einen weiteren Schwerpunkt werden die erst wenige Tage vor der Veranstaltung in Kraft tretenden Reformen im  Versorgungsausgleich und voraussichtlich auch im Güterrecht sowie im Verfahrensrecht bilden. Das FamFG erfordert einen noch intensiveren Kontakt zwischen Gerichten, Jugendamt und Sachverständigen – der Deutsche Familiengerichtstag bietet insoweit ein interdisziplinäres Forum für alle Professionen. Hierzu und zu weiteren Themen werden die Arbeitskreise Empfehlungen an Rechtsprechung und Rechtsberatung erarbeiten.

Das vollständige Programm  finden Sie auf dieser Seite und können es einschließlich der organisatorischen Hinweise zum Ausdruck hier   herunterladen.

Bitte beachten Sie die Belegung der Arbeitskreise

Für     diese Arbeitskreise bitte nicht mehr anmelden;

         bei ist die Kapazitätsgrenze demnächst erreicht; Sie müssen damit rechnen, einem Ersatzarbeitskreis zugewiesen zu werden.

 

Auch bei  den freien Arbeitskreisen bleibt die Reihenfolge der Anmeldung maßgebend, so dass noch keinen freien Platz garantiert.

 

Es sind bereits alle Arbeitskreise belegt. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass zur Zeit leider  keine weiteren Anmeldungen zu den Arbeitskreisen entgegengenommen werden können.

 

Eine Anmeldung ist bis zum 21. August 2007 möglich. Verwenden Sie bitte das dafür vorgesehene Formular. Dieses steht als PDF-Datei und als ausfüllbare Word-Datei zur Verfügung und enthält auch wichtige Hinweise zu den Übernachtungsmöglichkeiten. Sie erleichtern sich und uns die Arbeit, wenn Sie dabei von der Möglichkeit der Einzugsermächtigung Gebrauch machen.

Öffnet ein Formular im Word-Format, dieses kann am PC ausgefüllt und anschließend ausgedruckt werden

öffnet das Anmeldeformular in einem neuen Fenster

Der Deutsche Familiengerichtstag e.V. wird  auf Wunsch  eine Teilnahmebescheinigung über die nachweislich besuchten Arbeitskreise sowie den Plenarvortrag mit Diskussion am Samstagvormittag erteilen, die den Anforderungen des § 15 FAO genügt.  Diese können als Fortbildungsnachweis vorgelegt werden. Die Entscheidung über die  Anerkennung von Punkten oder Zeitstunden obliegt dann der jeweils zuständigen Kammer.  Für die Bescheinigung wird ein Kostenbeitrag von 15 € erhoben.

 

Für weitere Auskünfte steht Ihnen unsere Geschäftsstelle zur Verfügung:

E-Mail info@dfgt.de

Deutscher Familiengerichtstag e.V.

c/o FHB                              Willy-Brandt-Straße 1,  50321 Brühl

Tel.: 02232-9299116                                Fax.: 02232-9299011

 

Programm des 18. Deutschen Familiengerichtstages

Mittwoch, 16. September 2009                                                   .

18:00 h   Eröffnung des 18. Deutschen Familiengerichtstages

                VRiOLG Prof. Dr. Dr. h.c. Gerd Brudermüller,

                Vorsitzender des Deutschen Familiengerichtstages e.V.

                anschließend Festvortrag

                Der Wandel des Eheverständnisses durch das
UÄndG  

                Richterin des BVerfG  Dr. Christine Hohmann-Dennhardt

20:00 h   Empfang für Ehrengäste und Teilnehmer

Donnerstag, 17. September 2009                                              

09:00 h   Arbeitskreise 1 - 12

14:00 h   Fortsetzung der Arbeitskreise

17:00 h   Plenarvortrag

                Schnittstellen zwischen Sozial- und Unterhaltsrecht

                VRiBSG Prof. Dr. Peter Udsching, Kassel

19:00 h   Mitgliederversammlung des

Deutschen Familiengerichtstages e.V.

Freitag, 18. September 2009                                                       

09:00 h   Arbeitskreise 13 - 24

14:00 h   Fortsetzung der Arbeitskreise

17:00 h   Plenarvortrag

                Der staatliche Eingriff in das Elternrecht

                Prof. Dr. Michael  Coester, München

19:30 h   Empfang des Bürgermeisters der Stadt Brühl

Sonnabend, 19. September 2009                                               

09:30 h   Plenarvortrag mit anschließender Plenardiskussion

                Kindeswohl und Fremdbetreuung

                PD Dipl. Psych. Dr. Fabienne Becker-Stoll, München

12:00 h   Schlusswort

                VRiOLG Prof. Dr. Dr. h.c. Gerd Brudermüller,

                Vorsitzender des Deutschen Familiengerichtstages e.V.


 

Arbeitskreise des 18. Deutschen Familiengerichtstages

Donnerstag, 17. Sept. 2009   9:00 - 12:30 u. 14:00 – 16:30 Uhr

1

 

Konkurrenz gleichrangig Berechtigter und Verpflichteter

Leitung: RA Dr. Mathias Grandel, Augsburg

2

 

Betreuungsunterhalt - Verlängerungsgründe

Leitung: waufs. RiAG Dr. Wolfram Viefhues Oberhausen

3

Mindestunterhalt bei Erwachsenen

Leitung: PräsAG a.D. Helmut Borth, Stuttgart

4

 

Zuwendungen in Lebensgemeinschaften

Leitung: waufs RiAG a.D. Dr. Werner Schulz München

5

 

Vereinbarungen im neuen Unterhalts- und Vermögensrecht

Leitung: RA’in und Notarin  Ingeborg Rakete-Dombek, Berlin

6

 

Fremde Kulturen vor dem Familiengericht

Leitung: Dipl. Psych. Dr. Peter  Menzel, München

7

 

Klärung der Vaterschaft

Leitung: Prof. Dr. Tobias Helms, Marburg,

8

 

Öffentlich-rechtlicher Versorgungsausgleich nach der Reform

Leitung: RA Jörn Hauß, Duisburg

9

 

Kosten in Familiensachen

Leitung: RA‘in Edith Kindermann, Bremen 

10

 

Verfahrensbeistand  und Ergänzungspfleger im FamFG

Leitung: Dipl. Psych, Dr. Manuela Stötzel, Berlin;

VRiOLG Dr. Rüdiger Söhnen, Dresden

11

 

Das neue Verfahren in Kindschaftssachen

Leitung: RiOLG Dr. Stefan Heilmann, Frankfurt 

12

 

Grenzen von Umgangsrecht und Umgangspflicht

Leitung: Ri’inOLG Sabine Happ-Göhring, Hamburg,

Dipl. Psych. Dr. Dr. (Univ. Prag) Joseph Salzgeber

Freitag, 18. Sept. 2009  9:00 - 12:30 u. 14:00 - 16:30 Uhr

13

 

Schnittstellen zwischen Sozial- und Unterhaltsrecht

Leitung: VRiOLG Heinrich Schürmann, Oldenburg

14

 

Unterhalt bei langer Ehedauer

Leitung: RiOLG Dr. Alexander Schwonberg, Celle

15

Begrenzung und Befristung beim nachehelichen Unterhalt

Leitung: VRiOLG Fritz Finke, Hamm

16

 

Zugewinnausgleich nach neuem Recht

Leitung: Prof. Dr. Volker Lipp, Göttingen

17

 

Schulden und Gesamtschuldnerausgleich

Leitung: VRiOLG Reinhardt Wever, Bremen

18

Vermögensbewertung im Güter-  und Gesellschaftsrecht

Leitung: RA Dr. Walter Kogel, Aachen

19

 

Das neue Verfahren in Familiensachen

 Leitung: RiAG Lutz Bode, Chemnitz

20

 

Weiterer Versorgungsausgleich nach neuem Recht

Leitung: RiOLG Michael Triebs, Augsburg

21

 

Interventionsmodelle  und ihre Wirkungen

Leitung: Dipl. Psych. Dr. Jörg Fichtner, München

22

 

Jugendamt und Familiengericht beim Kindesschutz

Leitung: waufs Ri‘inAG Margarethe Bergmann, Köln

Dr. Thomas Meysen, Heidelberg;

23

Aufgaben des Sachverständigen im FamFG

Leitung: Dipl. Psych. Dr. Eginhard Walter, Berlin

24

 

Gewaltschutz durch Polizei und Familiengericht

Leitung: RA’in Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit, Berlin,        

KHK’in Martina Linke, Berlin

 

 

 

 

 

 

 


9.  - 11. Oktober  2008

9. Symposium für Europäisches Familienrecht

Rechtsregeln für nichteheliches Zusammenleben

die Juristische Fakultät der Universität Regensburg veranstaltet in Verbindung mit der Bundesnotarkammer vom 9. bis 11.10.2008 in Regensburg zum neunten Mal das Symposium für Europäisches Familienrecht, diesmal zu dem Thema „Rechtsregeln für nichteheliches Zusammenleben“. Die sinkende Heiratsbereitschaft und die Zunahme ehelosen Zusammenlebens stellen die europäischen Gesetzgeber gegenwärtig vor die Frage, ob es an der Zeit ist, über das Eherecht hinaus auch für nichteheliche Lebensgemeinschaften spezifische Regelungen zu schaffen. Eine Reihe von Staaten ist diesen Weg schon gegangen, in anderen liegen einschlägige Reformprojekte vor. Eine mögliche Gesetzgebung auf diesem Feld hat auf der anderen Seite die freie Entscheidung der betroffenen Personen zu achten, sich nicht in eine rechtliche Bindung nach Art des Eherechts zu begeben. Zugleich stellt sich die Frage, ob und wie einem möglichen Regelungsbedarf durch Partnerverträge Rechnung getragen werden kann. Auch die kautelarjuristische Seite wird daher auf der Tagung nicht zu kurz kommen.

Die rechtliche Problematik nichtehelichen Zusammenlebens soll auf dem Symposium rechtsvergleichend erörtert werden. Zunächst wird deutsches Recht in zwei Referaten dargestellt. Es folgen Länderberichte über die Rechtslage und die rechtspolitischen Bestrebungen in ausgewählten europäischen Staaten (Belgien, England, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz, Slowenien, Spanien, Ukraine). Eine rechtsvergleichende und rechtspolitische Plenardiskussion wird das Symposium beenden und die Ergebnisse bündeln.
 

Die Einzelheiten können Sie dem Programm  entnehmen

Das Anmeldeformular finden Sie hier

 


 

28. Juni  2008

Familienrechtliches Forum Göttingen 2008

Reform des familiengerichtlichen Verfahrens

Auf dem diesjährigen Forum werden nicht nur die Grundzüge des neuen Familienverfahrensrechts, vor allem des Verfahrens in Kindschaftssachen, vorgestellt, sondern auch die in Wissenschaft und Praxis kritisch bewerteten Elemente des Reformentwurfs zur Diskussion gestellt. Mit Vertretern aus dem für die Reform zuständigen Referat des Bundesjustizministeriums werden Wissenschaftler, aber auch namhafte Experten aus Richter- und Anwaltschaft diskutieren. 

Eine aktive Mitwirkung der Teilnehmer an der Veranstaltung wird durch die beiden Workshops am Nachmittag, die zur Vertiefung und Ergänzung der vormittags im Plenum gehaltenen Vorträge dienen und viel Raum für Diskussionen lassen, verwirklicht. Die Ergebnisse der Workshops werden abschließend im Plenum vorgestellt. Ausklingen wird die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Abendessen

Die Einzelheiten können Sie dem Programm  entnehmen.

Weitere Informationen finden Sie hier

 

 


28. - 30. April 2008

Symposium Interventionen zum Kindeswohl

Interventions for the Best Interest of the Child

in family law procedures

 

Durch die spektakulären Fälle von Kindestötungen und Kindesmisshandlungen steht seit einiger Zeit der Kindesschutz wieder im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Die alltäglichen Kindeswohlgefährdungen und Belastungen der Kinder durch Umwelt, sozioökonomische Rahmenbedingungen und familialen Konflikten verdienen jedoch ebenso unsere volle Aufmerksamkeit. So beweist die Familienforschung eindeutig den Zusammenhang zwischen langanhaltenden Konflikten in der Familie und der Gesundheit betroffener Kinder. Bei Trennung und Scheidung und Uneinigkeit der Eltern bezüglich den Lebensschwerpunkt des Kindes und wichtigen Erziehungsfragen müssen Jugendhilfebehörden und gegebenenfalls die Familiengerichte angemessene Hilfen anbieten und Entscheidungen herbeiführen, die letztendlich förderliche Entwicklungschancen ermöglichen.

In unserer Tagung diskutieren wir über Hilfs- und Unterstützungsmaßnahmen vor dem Hintergrund aktueller internationaler Forschung und Erfahrungswissen bei Trennung und Scheidung. Ziel wird auch sein, eine differenzierte Sichtweise der Kindeswohlbestimmung und daraus folgend der Kindeswohlförderung zu erarbeiten, die auch die Autonomie der Eltern bzw. der Familie achtet.

Die Einzelheiten können Sie dem Tagungsprogramm  entnehmen.

 


 

12.- bis 15. September 2007

17. Deutscher Familiengerichtstag

 

Vom 12. bis 15. September 2007 wird - dreißig Jahre nach der Gründung des Deutschen Familiengerichtstags e.V. - der 17. Deutsche Familiengerichtstag  stattfinden, wie immer in Brühl. Auch die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Eindruck der Reformen des Familienrechts, die in all seinen Bereichen zur Diskussion herausfordern.

Die Tagung wird mit einem Vortrag von Prof. Dr. Ingeborg Schwenzer über „Ein Familienrecht für das 21. Jahrhundert“, eröffnet. Die Plenarvorträge an den nachfolgenden Tagen befassen sich mit den Themen „Nachehelicher Unterhalt – Was bringt die Reform?“ (Prof. Dr. Gerhard Hohloch) und  “Was bringt die FGG-Reform?“ (Rechtsanwalt Dr. Ludwig Bergschneider). Zum Abschluss wird PD Dr. Karl-Heinz Brisch über „Bindungen und Umgang“ referieren und dies mit eindrucksvollen Videoaufnahmen unterlegen, woran sich eine Plenardiskussion anschließt.

Auf die 24 Arbeitskreise wartet auch in diesem Jahr ein weit gefächertes Spektrum aktueller familienrechtlicher Probleme. Ein zentrales und im Hinblick auf die jüngsten Diskussionen über den Stellenwert von Ehe und Familie besonders aktuelles  Thema ist erneut das Unterhaltsrecht. Darüber hinaus werden Fragen des Umgangsrechts, der Erziehungseignung sowie Intervention des Jugendamtes in Familienkonflikten ebenso auf der Tagesordnung stehen wie der Versorgungsausgleich und Probleme der Vermögensauseinandersetzung innerhalb und außerhalb des Güterrechts.

Das vollständige Programm einschließlich der organisatorischen Hinweise können Sie zum Ausdruck hier   herunterladen.

Eine Anmeldung ist bis zum 21. August 2007 möglich. Verwenden Sie bitte das dafür vorgesehene Formular. Dieses steht als PDF-Datei und als ausfüllbare Word-Datei zur Verfügung und enthält auch wichtige Hinweise zu den Übernachtungsmöglichkeiten. Sie erleichtern sich und uns die Arbeit, wenn Sie dabei von der Möglichkeit der Einzugsermächtigung Gebrauch machen.

Öffnet ein Formular im Word-Format, dieses kann am PC ausgefüllt und anschließend ausgedruckt werden

öffnet das Anmeldeformular in einem neuen Fenster

Der Deutsche Familiengerichtstag e.V. wird  auf Wunsch  eine Teilnahmebescheinigung über die nachweislich besuchten Arbeitskreise sowie den Plenarvortrag mit Diskussion am Samstagvormittag erteilen, die den Anforderungen des § 15 FAO genügt.  Diese können als Fortbildungsnachweis vorgelegt werden. Die Entscheidung über die  Anerkennung von Punkten oder Zeitstunden obliegt dann der jeweils zuständigen Kammer.  Für die Bescheinigung wird ein Kostenbeitrag von 15 € erhoben.

Für weitere Auskünfte steht die Geschäftsstelle zur Verfügung:

E-Mail info@dfgt.de

Deutscher Familiengerichtstag e.V., c/o FHB, Willy-Brandt-Straße 1, 50321 Brühl;

Telefon:   02232/929-9116;  Fax:  02232/929-9011;


 

Programm des 17. Deutschen Familiengerichtstages

Mittwoch, 12. September 2007

18:00 h

Eröffnung des 17. Deutschen Familiengerichtstages

 

Prof. Dr. Gerd Brudermüller, Vors. Richter am OLG, Vorsitzender des Deutschen Familiengerichtstages e.V.

 

anschließend Festvortrag

 

Ein Familienrecht für das 21. Jahrhundert

 

Prof. Dr. Ingeborg Schwenzer, Basel

20:00 h

Empfang für Ehrengäste und Teilnehmer

Donnerstag, 13. September 2007

09:00 h

Arbeitskreise 1 - 12

14:00 h

Fortsetzung der Arbeitskreise

17.00 h

Plenarvortrag

 

Nachehelicher Unterhalt – was bringt die Reform?

 

Prof. Dr. Gerhard Hohloch, Freiburg

19:00 h

Mitgliederversammlung des

Deutschen Familiengerichtstages e.V.

Freitag, 14. September 2007

09:00 h

Arbeitskreise 13 - 24

14:00 h

Fortsetzung der Arbeitskreise

17:00 h

Plenarvortrag

 

Was bringt die FGG-Reform?

 

Rechtsanwalt Dr. Ludwig Bergschneider, München

19:30 h

Empfang des Bürgermeisters der Stadt Brühl

Sonnabend, 15. September 2007

09:30 h

Plenarvortrag mit anschließender Plenardiskussion

 

Bindungen und Umgang

 

PD Dr. med. Karl-Heinz Brisch, München

12:00 h

Schlusswort

 

Prof. Dr. Gerd Brudermüller, Vors. Richter am OLG, Vorsitzender des Deutschen Familiengerichtstages e.V.

 

Arbeitskreise des 17. Deutschen Familiengerichtstages

Donnerstag, 13. Sept. 2007   9:00 - 12:30 u. 14:00 – 16:30 Uhr

1

Kindesunterhalt und Kindergeld

 

Leitung: VRiOLG a.D. Harald Scholz, Ratingen

2

Unterhaltspflicht gegenüber Eltern und Enkeln

 

Leitung: RA Jörn Hauß, Duisburg

3

Abschied von den ehelichen Lebensverhältnissen?

 

Leitung: Prof. Dr. Peter Derleder, Bremen

4

Sozialleistungen und Unterhalt

 

Leitung: RiOLG Dr. Frank Klinkhammer, Düsseldorf

5

Einstweiliger Rechtsschutz in familiengerichtlichen Verfahren

 

Leitung: VRiOLG Dr. Jürgen Soyka, Düsseldorf

6

Vermögensauseinandersetzung und Unterhalt

 

Leitung: VRiOLG a.D. Dr. Rainer Hoppenz, Karlsruhe

7

Probleme der Vermögensbewertung im Güterrecht

 

Leitung: waufsRiAG a.D. Dr. Werner Schulz, München

8

Eheverträge nach der Unterhaltsrechtsreform

 

Leitung: RA’in u. Notarin Ingeborg Rakete-Dombek, Berlin

9

Kindeswohl und Beschleunigungsgebot

 

Leitung: RiAG Dr. Stefan Heilmann, Frankfurt

10

Familiengerichtliche Auseinandersetzungen um Pflegekinder

 

Leitung: Dipl.Psych. Dr. Heinz Kindler, München

11

Barwertverordnung und VA-Strukturreform

 

Leitung: PräsAG Helmut Borth, Stuttgart

12

Rolle und Funktion der Beteiligten im familiengerichtlichen Verfahren

 

Leitung: RA’in Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit, Berlin

Freitag, 14. Sept. 2007  9:00 - 12:30 u. 14:00 - 16:30 Uhr

13

Erwerbsobliegenheit und Kinderbetreuung

 

Leitung: Ri’inOLG Sabine Happ-Göhring, Hamburg

14

Begrenzung und Befristung nach der Unterhaltsrechtsreform

 

Leitung: VRiOLG a.D. Dr. Helmut Büttner, Köln

15

Die neue Rangordnung und der Übergang

 

Leitung: RiOLG Heinrich Schürmann, Oldenburg

16

Reform der Prozesskostenhilfe

 

Leitung: RiAG Dr. Wolfram Viefhues, Gelsenkirchen

17

Stand und Perspektiven eines Europäischen Familienrechts

 

Leitung: Prof. Dr. Dieter Martiny, Frankfurt/Oder

18

Zuwendungen außerhalb des Zugewinns

 

Leitung: VRiOLG Reinhardt  Wever, Bremen

19

Mindeststandards bei der Begutachtung

 

Leitung: Dipl. Psych. Dr. Rainer Balloff, Berlin,

20

Kindeswohl und Umgang

 

Leitung: Dipl. Psych. Dr. Eginhard Walter, Berlin

21

Kriterien der Erziehungsfähigkeit

 

Leitung: Dipl. Psych. Dr. Helen Castellanos und Dipl. Psych. Dr. Manuela Haag, Ärztin f. Psychiatrie, München

22

Intervention des Jugendamtes in problematischen                                                                                            Familiensituationen

 

Leitung: Prof. Dr. Helga Oberloskamp, Köln, und Jörg Gawollek, JA Meckenheim

23

Probleme bei den Betriebsrenten

 

Leitung: RiOLG Michael Triebs, Augsburg

24

Anwalts- und Gerichtskosten in Familiensachen

 

Leitung: RA’in Dr. Ingrid Groß, Augsburg

 

 

 

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18./19. Juni 2007

12. Deutscher Präventionstag

Unter dem Motto „starke Jugend – starke Zukunft“ wird am 18. und 19. Juni 2007 in Wiesbaden der 12. Deutsche Präventionstag stattfinden.

Im Rahmen des Kongresses bieten Fachvorträge und Projektpräsentationen Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, zur Diskussion und zum Kennenlernen von Menschen und Projekten.

Der 12. Deutsche Präventionstag bietet zahlreiche Möglichkeiten der aktiven Beteiligung für einzelne Experten, Gruppen, Präventionsprojekte und Institutionen.

Programm und zur Anmeldung

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15./16. Mai 2007

bke-Fachtagung:

zu dem Thema

Hoch strittige Elternkonflikte
Kooperation zum Wohl des Kindes

veranstaltete die von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V. (bke)   in Kooperation mit dem Deutschen Familiengerichtstag e.V. (dfgt) und dem Deutschen Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF). eine Fachtagung durch. Zentraler Bezugspunkt der Tagung war die Kooperation der scheidungsbegleitenden Professionen zum Wohl des Kindes.

Inzwischen liegen die zusammen gefassten Ergebnisse vor, die über die Seite der bke abgerufen werden können.

http://www.bke.de/virtual/fachkraefte/Elternkonflikte.html

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Bevorstehende Veranstaltungen finden Sie auch unter Aktuelles  

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16. Deutschen Familiengerichtstag 14. - 17. September 2005

Programm

Arbeitskreise

 

 

Empfehlungen


 

15. Deutscher Familiengerichtstag 17. - 20 September 2003

Programm

Arbeitskreise  


14. Deutschen Familiengerichtstag 12. - 14. September 2001

Programm

Arbeitskreise

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